
Gute Nachrichten für die Verbandsgemeinde Nahe-Glan: Für den Ausbau des Glan-Blies-Radwegs stehen 997.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Den entsprechenden Bescheid hat die rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsministerin Daniela Schmitt am Fuße des Disibodenbergs übergeben.
Mit dem Geld sollen zwei Abschnitte des Radwegs ausgebaut werden. Der Abschnitt Rehborn – Odernheim wird auf einer Strecke von 2,1 Kilometern ausgebaut. Der Abschnitt bei der Niedermühle wird auf vier Meter Breite auf von einer Länge 0,5 km ausgebaut. Dadurch wird eine wichtige Lücke geschlossen und das Radfahren in der Region sicherer und attraktiver gemacht – sowohl im Alltag als auch in der Freizeit.
VG-Bürgermeister Uwe Engelmann bedankte sich für die Unterstützung. Er betonte, dass das Vorhaben auch ein wichtiges Signal für die noch junge Verbandsgemeinde Nahe-Glan sei. Ministerin Schmitt sprach von einem bedeutenden Schritt für den Radverkehr in Rheinland-Pfalz. Solche Investitionen seien besonders wichtig, weil sie nicht nur der Mobilität, sondern auch dem Tourismus zugutekämen.
Sie lobte außerdem die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Gerade bei Bauprojekten dauere die Umsetzung oft lange. Umso erfreulicher sei es, dass dieses Projekt in vergleichsweise kurzer Zeit geplant und auf den Weg gebracht werden konnte.
Die Gesamtkosten liegen bei 1,127 Millionen Euro. Davon werden 90 Prozent der förderfähigen Kosten über das Bundesprogramm „Stadt & Land“ gefördert. Nach Abschluss der Arbeiten sollen auch die Mittelzentren Meisenheim und Bad Sobernheim besser miteinander verbunden sein.
Die Ortsbürgermeister Patrick Becker aus Rehborn und Achim Schick aus Odernheim machten deutlich, welche Vorteile das Projekt vor Ort hat. Während Becker vor allem die höhere Verkehrssicherheit hervorhob, verwies Schick auf den großen Freizeitwert des Radwegs. Nach seinen Angaben nutzen täglich bis zu 700 Radfahrerinnen und Radfahrer die Strecke.
Schick dankte in diesem Zusammenhang auch den Landwirten, dem Jagdvorstand und den Jagdpächtern für ihre Unterstützung. Trotz knapper Kassen in vielen Gemeinden sei die Förderung ein wichtiger Beitrag für die Region. Sein Fazit: Das Geld ist hier gut investiert.